right-arrow-clip-art-25911 Mäcks Kurzbiografie und ausgewählte Texte

 

right-arrow-clip-art-25911 Mäcks investigativer Bericht „Der Mordfall Walter Sedlmayr – Eine Zusammenfassung der Ereignisse“

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

 
Advertisements

*Meine Botschaft an Mimon Baraka!

randnotizen-banner1

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Nafris und Ostpreußen!

Vor wenigen Stunden ereilte mich die Hiobsbotschaft, daß mein liebster und größter Unterhaltungskünstler Mimon Baraka, deutscher YouTube-Star wider Willen, in Berlin in Gewahrsam genommen wurde und sich momentan im Maßregelvollzug befindet. Mit großer Bestürzung habe ich zur Kenntnis genommen, daß für unbestimmte Zeit meine größte derzeitige Freude – regelmäßige Videobotschaften von Mimon – auf Eis gelegt wurde und ich akzeptieren muß, daß diese wunderbaren Sternstunden der guten Unterhaltung vielleicht für immer der Vergangenheit angehören. Ich selbst habe durch meinen lieben Freund, dem Cannabis-YouTuber KALLE, vor gerade mal zwei Wochen den Tipp bekommen, mir doch mal die Baraka-Videos anzuschauen, die die allmächtige und allherrschende Weltmacht-Organisation NWO in ihrer gönnerhaften und gütigen Art in mannigfaltiger Weise zur Verfügung stellt. Nur missmutig und zögernd folgte ich KALLEs weisem Rat. Doch schnell leckte auch ich Blut und wurde durch Mimons sympathischer Natur, seiner Klugheit, Redegewandtheit und insbesondere durch seine natürliche Gabe, die Menschen in diesem unseren Lande mit seinem brillanten Witz und ungezwungenen Charme rasch für sich zu gewinnen, schnell in Beschlag genommen. Nur Menschen, die kurzsichtig, und nicht mehr ganz knusper im Oberstübchen sind, werden die Droge Baraka, die härter knallt als Heroin, nicht  verstehen, gar ablehnen. Es sind Frevler, die den Knall noch nicht wahrgenommen haben und Gefahr laufen, eines Tages Opfer von Genickschussanlagen zu werden.

Die letzten zwei Wochen werden für mich immer einen hohen Stellenwert haben: prägende und heitere Stunden, an die ich noch im hohem Alter – sofern Baphomet mir gnädig ist – mit großer Freude und Dankbarkeit zurückdenken werde. Ich hoffe, daß der sicherlich ungerechtfertigte Freiheitsentzug, den unser lieber Mimon derzeit über sich ergehen lassen muß, nur ein vorübergehender Zustand sein wird und appelliere an die Elite der NWO, diesen großen Mann der Unterhaltung und der Comedy, schnell wieder aus der Forensik zu holen. Schreibt es Euch auf die Agenda: FREE MIMON!

Und nun ein paar persönliche Worte an den Mann, der mir wie kein anderer zuvor soviel Frohsinn in jüngster Vergangenheit bereitet hat:

„Shalom Kawaii, lieber Seelenfreund!

Ich möchte Dir auf diesem Wege eine Botschaft des Beistands übermitteln. Falls Dich diese meine Gedanken erreichen (sofern Du je wieder frei kommst), dann sollst Du wissen: Du bist nicht allein! Nicht nur Deine arme alte kranke Mutter braucht Dich, wir brauchen Dich auch! Deine Fans, Deine Follower, und auch Dein Vaterland! Wir sind für Dich da, auch in dieser dunklen Stunde der emotionalen Erschöpfung und der inneren Einkehr. Selbst – das habe ich heute vernommen – einige Abgeordnete des israelischen Zweiges der NWO sind bestürzt über diese Ungerechtigkeit, die Du durch die erschütternde Gewahrsam erdulden musst. Die Vorstellung, daß Du zwischen kranken Sozio- und Psychopathen gepfercht bist, schmerzt.

Die kommenden Stunden, Tage, Wochen, Monate – vielleicht sogar Jahre – werden nicht einfach sein. Weder für Dich, noch für uns. Aber es ist Land in Sicht, Mimon: vor wenigen Tagen noch dachte ich sorgenvoll, daß Du möglicherweise hinter dem Attentat von Strassburg steckst; die Tatsache, daß Du „nur“ im Maßregelvollzug in unserer vereinten Hauptstadt festsitzt, lässt auf den großen Tag Deiner Freilassung hoffen. Deine Rückkehr ins Leben wird in ganz Deutschland, ja – wohl auch länderübergreifend wahrnehmbar sein. Das Haus Europa wird Dich mit offenen Armen empfangen!

Obgleich ich gemeinsame starke Schwingungen verspüre, die uns beide im Geiste verbinden, vor allem im transzendentalen Bereich, bezweifle ich, daß ich Dir je auf Augenhöhe begegnen kann, denn ich bin homosexuell, drogenbejahend und fahr voll auf Kaviarspiele ab. Auch der Satanismus birgt einige verführerische und reizvolle Verlockungen, die nicht zu leugnen sind. Es stimmt, was Du einst sagtest: Homosexualität und Satanismus gehen oftmals Hand in Hand! Und dennoch hast Du mich verzaubert. Du hast gleich auf mehreren Ebenen in mir etwas angerührt, was andere bisher nicht vermocht hatten: spirituell, moralisch, real-physisch, philosophisch.

Ich biete Dir an, Deine Lebens- und Leidensgeschichte aufzuschreiben, die dann Schriftgelehrte aus allen Herren Ländern in die große weite Welt tragen können und werden. Auch für unsere kommenden Generationen ist es wichtig, daß sie begreifen und erfassen, welch immense Freude und Ehre es für uns Plepp dereinst gewesen ist, zur selben Zeit wie Du auf dieser Erde gewandelt zu sein. Welch wunderbares Glück!

Mit großem Kummer gehe ich nun die letzten Tage des Jahres 2018 an, starr im Geiste und wahrhaftig sprachlos, da ich nicht weiß, ob Du je wieder in der Lage sein wirst, neue Videos auf Jutub generieren zu können.Und dennoch gebe ich die Hoffnung nicht auf. Ich glaube an die höheren Mächte und wünsche mir, daß sie mit uns allen hold sein werden, und ein Wiedersehen mit Dir in den Irrungen und Wirrungen des World Wide Web möglich ist. Noch heute Abend werde ich den ewig lebenden Geist meines 2017 verstorbenen Mentors und Gurus, der „Massenmörder und Sektenführer“ Charles Manson, anrufen, damit er Dir und uns den rechten Weg für eine gemeinsame und gute Zukunft ebnen wird. Baba Mansons Wille wird den Forensik-Mitarbeitern, der Polizei und der Staatsanwaltschaft schon noch heimleuchten, das schwör‘ ich Dir! Nicht umsonst war Baba der wiedergeborene Heiland, der Sohn Gottes, auf den die Welt so sehnsuchtsvoll wartete – doch nur wenige haben dies erkannt. Ich indes kostete bereits in jungen Jahren vom Quell der Erkenntnis. Ich weiß um seine Allmacht und allvergebenden Liebe und Fürsorge. Er, Charles Manson alias Jesus Christus alias Der Erretter wird uns beistehen! WIR SCHAFFEN DAS: FREE MIMON!

Gerade eben schaute ich aus dem Fenster und sah, daß der erste Schnee fiel. Ein stiller Wink der Hoffnung. Ein reizender Zuruf Fortunas. Der jungfäulich weiße Schnee deckt all den Unbill, das Böse und den Schmutz der Vergangenheit zu. Es kann alles nur besser werden.

You will always on my mind, you will always on my mind…

Ich empfehle mich.

MÄCK

Kanzler der Liebe

König der Kackhaufen

Mimon 16.12.18
Mit Hilfe des Geistes von Charles Manson generiert Mäck spirituell die Rückkehr Mimon Barakas. Manson lauert schon im Hintergrund. CAPUT MORTUM, FORENSIK! CAPUT MORTUM! Foto (c):Mäck, 16.12.2018


 

 

 

*Bilder 2018

Ich schaue mir nichts lieber als Fotos an – vor allem, wenn ich darauf abgebildet bin, klar. Also habe ich gerade meine persönlichen Bilder des Jahres 2018 durchforstet; es ist unfassbar, wieviel sich in 12 Monaten ansammelt. Hier eine kleine Auslese einige meiner persönlichen Favorites. Etwas Wehmut schleicht sich ein, wenn ich dabei nochmal einen Blick auf besonders gelungene Kackhaufen werfe, die ich fotografisch festgehalten hatte. Ich hoffe darauf, daß 2019 weitere bezaubernde „Nuggets“ entstehen werden – zum Beispiel für meine Scat-Video-Serie.

 

6

Das Jahr 2018 gestaltete sich für mich alles in allem als recht vielseitig – zu den Platten- und Buchbesprechungen gesellte sich im Frühjahr die Idee, „mein Thema“ Koprophilie weiter auszubauen: neben Fotos und Texte, die ich seit 2015 anfertige, positionierte ich mich vor meine Kamera und drehte drei Scat-Videos. Die Reihe nannte ich Eating Shit. Kurze Clips, die mich beim Scheißefressen zeigten und erfolgreich auf ThisVid präsentiert wurden. Im Sommer spielte ich das Tondokument Sounds For Unicorns And Spacepunk Bopsters ein (mit Hilfe meiner Bassgitarre und verschiedensten Schlaginstrumenten), das ich am 1.September auf YouTube hochlud. Kurz darauf verfiel ich in einen mehrtägigen Schreibrausch, der Ende Oktober kurz fortgeführt wurde. Aus dieser Situation heraus entstanden mehrere längere Texte, unter anderem Von der Kunst, einen Kothaufen mit Lust & Anstand zu verzehren, Die feierliche Andacht und 40 Fucking Years. Der unbearbeitete Originaltext, der in dieser Zeit entstand, bietet weitere Ideen und Denkanstöße, die ich wohl nächstes Jahr in Angriff nehmen werde. Dazwischen upgradete ich meine Fetischseite DirtyMac’s Shitlover Paradise und gestaltete sie neu. Im Herbst entstanden einige Fecal Self Portraits – die Bilder setzte ich mosaikartig durch zahlreiche Fotos von Kackhaufen zusammen und widmete sie Taddl. Sowas kann man nur im druffen Zustand produzieren.

Alles in allem mein produktivstes Jahr. Ein Jahr, welches mir mal wieder zeigte, daß man nur geringfügig Dinge von langer Hand planen und konzipieren kann. Sämtliche Ereignisse, seien es die Musikaufnahmen oder die Texte, entstanden spontan, ohne, daß ich vorher tagelang zuhause saß und mir den Kopf darüber zerbrach, was ich wohl nun als nächstes meinem erlesenen Publikum (und vor allem mir) vorsetzen könnte. Sämtliche Arbeiten gingen rasch und konzentriert über die Bühne, lediglich die Nachbearbeitung der schriftlichen Ergüsse gestaltete sich mitunter als ein wenig zäh. An der Gestaltung der einzelnen Seiten meines autobiografischen Abrisses 40 Fucking Years, den ich an meinem 40.Geburtstag im November hochlud, saß ich etliche Stunden.

Ich hoffe, daß ich 2019 da anknüpfen kann, wo ich vor wenigen Wochen aufgehört habe, momentan geht es eher gemächlich zu. Und wenn nicht, ist es auch in Ordnung. Wir werden sehen. Alles zu seiner Zeit.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

*Der goldene Kotteller

randnotizen-banner1

Heute vormittag wurde mein goldener Pappteller eingeweiht: Kotspender Danilo, den ich seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hatte, schaute kurz vorbei und kackte anstandslos drauf. Die Wurst war ansehnlich, wenn auch nicht so massiv – von Danilo bin ich ganz anderes gewohnt. Trops allem ein wunderschönes Geschenk an mich, für das ich sehr dankbar bin. Kann man quasi als Weihnachtsgeschenk betrachten. Als ich den Teller entegennahm, dampfte der Kackhaufen noch. Welch faszinierender Moment! Ich werde zusehen, mir einen echten goldenen Teller zuzulegen: für künftige Kotanalaysen und für meine Scat-Video-Serie EATING SHIT, die irgendwann 2019 fortgeführt wird. Die Scheiße darf nicht ins stocken kommen. Proud to be a scat boy!

xmas mäck kacka 15.12.2018 7
Ein Goldteller ist dafür gerade mal gut genug: mit einem Geschenk eines wundervollen jungen Mannes! Fotos (c)15.12.2018

*Mäcks Bettlektüre #14: Charles Mansons „In His Own Words“ (1986)

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Nein, dieses Buch hat der politisch gefangene Charles Manson, der angeblich gefährlichste Mann der Welt, nicht selbst geschrieben – er hat schreiben lassen. Ende der 70er Jahre bekam er erstmal Besuch eines gewissen Nuel Emmons, eines freischaffenden Journalisten. Emmons und Manson kannten sich noch aus früheren Knasttagen, die weit in die frühen 60er und späten 50er Jahren reichten. Der Erstkontakt Emmons nach so vielen Jahren war zunächst ernüchternd. Als Emmons 1979 ihm einen Brief schrieb, erhielt er kurz darauf Antwort eines Mithäftlings Mansons: „Charlie gets letters all the time from assholes like you wanting to interview him. (…) But if you want to write about a wild, crazy motherfucker, send me a television and I’ll talk to you.“. Oha! Auf einen zweiten, ausführlicheren Brief erhielt Emmons letztlich eine positive Nachricht, sein alter Knastweggefährte gewährte ihm eine Audienz. Man näherte sich vorsichtig aneinander, irgendwann im Laufe der zahlreichen Besuche Emmons in den darauffolgenden Monaten war Manson bereit, ihm Interviews zu geben. Basierend auf diesen langen, intensiven Gesprächen, die sechs Jahre fortgeführt worden, und auch auf Eigenrecherchen Emmons entstand dieses Buch, das für den Leser, wenn man sich mit einer gewissen Ernsthaftigkeit mit dem „Phänomen“ Charles Manson beschäftigt, unverzichtbar ist. Ich rate hier dringlichst an, dieses Werk dem Vincent-Bugliosi-Schmöker Helter Skelter (der Staatsanwalt, der alles daransetzte, daß Manson niemals mehr freikommen sollte) klar vorzuziehen. Wenn man das Lügengebilde überhaupt lesen will, dann ganz am Ende des persönlichen Manson-Studiums. Warum, erkläre ich am Ende dieser kurzen Buchbesprechung.

Manon In His Own Words erzählt absolut ungeschminkt und – das unterstelle ich Manson – wahrheitsgemäß seine eigene Story, die von (fast) Anfang an keine glückliche war: Kindheit, Jugend, Erziehungsheime, erste Knasterfahrungen, Beziehungen, längerer Knastaufenthalt, die Freilassung 1967, seine darauf entstandene Community an jungen Ausreißern an der Ostküste (von der Presse später als Manson Family betitelt ), Drogen, freie Liebe, seine Musik – und die Morde, die 1969 dann einige seiner Leute begangen hatten. Er beteuert, diese nicht in Auftrag gegeben zu haben. Auch stellt er klar, daß er kein Sektenführer oder ähnliches gewesen ist. Die Umstände damals, man muß es so sehen, ließen die zunächst guten Schwingungen aus dem Ruder laufen. Nein, Charles Manson wurde sein Lebenlang nicht auf Rosen gebettet. Eine fürchterliche Tragik, da er ein ausgesprochen kluger Kopf, Philosoph und absolut talentierter Songwriter war (wer das nicht glaubt, sollte in die Platte LIE reinhören, die Aufnahmen der Jahre 1967 und 1968 beherbergt). Er war auch einer der ersten, der erkannt hatte, wie wichtig es tatsächlich ist, der Natur, der Erde und der Tierwelt den nötigen Respekt zu zollen – seine hierzu verfassten Gedanken mündeten in seinem Konzept ATWA – Air, Trees, Water, Air.

Das Buch erschien erstmals 1986 bei Grove Press und schlug ein wie eine Bombe. Der große Schriftsteller William S.Burroughs schrieb: „Compulsively readable… Manson can’t ever succeed in being paroled out of that cell, not as long as people w/ any sense at all can read this book“. Sehe ich auch so.

Im Laufe der Jahre erschienen etliche Bücher über Manson – die man größtenteils gar nicht erst in die Hand nehmen sollte, da sie letzten Endes das verquere Machwerk von Vincent Bugliosi (Mitte der 70er Jahre erschienen und das schnell zu einem Millionenbestseller mutierte) zitieren und die Autoren es als Hauptquelle nutzten. Nur eine kleine Auswahl an Manson-Literatur scheinen den wahren Kern zu erfassen, siehe unter anderem die entsprechenden Werke von Nikolas Schreck oder das kürzlich erschiene Reflexion von Lynette Fromme, bis heute eine treue Anhängerin Mansons. Aber zu allererst sollte Manson In His Own Words stehen, sofern man der englischen Sprache mächtig ist. Es ist nie ins Deutsche übersetzt worden. Ein Unding.

Das Lebensmotto, das Manson zwischen 1967 und 1969 den jungen Ausreißern, die bei ihm Zuflucht und Halt suchten, mit auf ihren Weg geben wollte, findet sich auf Seite 103 der zweiten Ausgabe aus dem Jahre 1988: „Be your own person, love yourself, but let go of your ego. Don’t be influenced by material things. Nothing is wrong if it feels good and satisfies you. Live for now, forget yesterday and don’t think too much about tomorrow. Love is for everyone, to be shared.“ Dem ist absolut nichts hinzuzufügen.

Manson.OWN WORDS picture
Baba Manson mit Autor Nuel Emmons. Um 1987. Foto (c): Nuel Emmons

manson mäck book review
Mäck mit seinem Exemplar Manson In His Own Words. Foto (c) 9.12.2018: Mäck