*Long live die Schreibmaschine!

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Ist das nicht schön? Heute ist Tag der Schreibmaschine! Ich finde, jeder sollte eine besitzen. Meine wurde in den 50er Jahren von der Firma ‚Erika‘ hergestellt und sieht aus wie neu. Schwarzer Lack und robuster Bau – voll der Stricher, respektive Edelnutte!

Wenn man schon kein Klavierspielen kann, sollte man wenigstens auf einer Schreibmaschine wissen, wie man ordentlich in die Tasten haut. Wenn das Papier eingespannt ist und die ersten Buchstaben und Sätze auf demselbigen erscheinen, wird daraus tatsächlich eine Art Liebesspiel, das kaum Grenzen kennt. Und es kommt günstiger als ein echter Lustknabe.

Wer noch keine hat, sollte sich eine anschaffen. Wer nicht weiß, was eine Schreibmaschine ist (ja, sowas gibt es tatsächlich auch), soll sich einfach ins Knie ficken.

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Die Erika-Schreibmaschine – Mäcks bestes Stück. Foto (c): Mäck

 

 

Rillenlauscher #11: Jimi Hendrix‘ „The Cry Of Love“ (1970)

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Daß Jimi Hendrix ein Workaholic war, stellte sich spätestens nach seinem Tod im September 1970 heraus, als nach und nach immer neue Platten mit bisher ungehörtem Material herauskamen. Auftakt bildete die LP „The Cry Of Love“, die im März 1971 veröffentlicht wurde. Sie beinhaltet bis auf eine Ausnahme Songs, die Hendrix in seinen letzten Monaten aufnahm und noch weitestgehend selbst fertigstellen konnte. Weitere Nachbearbeitungen (Abmischungen, Mastering und sonstige letzte Feinheiten) besorgte Hendrix‘ Tonmeister Eddie Kramer mit Schlagzeuger Mitch Mitchell.

Zehn Songs umfasst die Scheibe, die nach Hendrix‘ letzter Tour benannt wurde. Einige davon zählen zu seinen besten: ‚Angel‘, ‚Drifting‘, ‚Ezy Rider‘ und ‚In From The Storm‘. An der Seite von Jimi zählten Mitchell am Schlagzeug und Billy Cox am Bass zur Rhythmusgruppe, während andere Musiker ihre Gastauftritte hatten, unter anderem The Ghetto Fighters, Stevie Winwood, Buddy Miles, Paul Carusso und Emeretta Marks. Die Aufnahmen fanden in Jimis eigenem Studio Electric Lady Land statt, das teilweise noch nicht fertiggestellt war.

Sein Plan war ein opulentes Doppelalbum, das Ende 1970 hätte erscheinen sollen. Nach dessen Tod entschied sein Manager Michael Jeffreys eigenmächtig, daß die vorhandenen Tracks auf mehrere Alben veröffentlicht werden sollen. Auch die von Eddie Kramer konzipierte Songauswahl von „The Cry Of Love“ wurde beschnitten: die geplanten Songs ‚Room Full Of Mirrors‘ und ‚Dolly Dagger‘ wurden durch ‚Straight Ahead‘ und ‚My Friend‘ ausgetauscht, eine Aufnahme vom März 1968. Alle anderen verfügbaren Songs wurden auf die Alben „Rainbow Bridge“ und „War Heroes“ verteilt. Erst 1997, als Hendrix‘ Familie die gesamten Rechte zugesprochen bekam, wurde Jimis Vision mit dem 17-Track-Album „First Rays Of The New Rising Sun“ weitestgehend erfüllt.

„The Cry Of Love“ wurde weltweit unmittelbar nach Erscheinen gefeiert und gilt mittlerweile als einer der größten Klassiker in der Rockmusik. In England erreichte die Platte Platz zwei, in Amerika Platz drei. Das Album erschien 1992 erstmals auf CD. 2014 wurde die Platte in diesem Format wiederveröffentlicht. Kuriosum am Rande: 1995 kompilierte der Produzent Alan Douglas, der zu diesem Zeitpunkt noch über die gesamten Rechte verfügte, eine CD mit dem Titel „Voodoo Soup“; 14 Songs, die er neu abmischen ließ. Es war sein Versuch, Jimis geplantes viertes Album der Öffentlichkeit vorzustellen.

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„Keep on pushing, straight ahead“: Mäck mit der Vinylausgabe von „The Cry Of Love“, Juni 2017. Foto (c): Mäck

*Post vom „Sedlmayr-Mörder“

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Öha, jetzt trifft offenbar das sein, was ich insgeheim schon vor einem Jahr prophezeit hatte: heute erhielt ich eine E-Mail (an meine Adresse „walter-sedlmayr-archiv@arcor.de“) einer Anwaltskanzlei aus Köln, die sich auf Medien- und Markenrecht spezialisiert hat. In der Betreffzeile der Name des Sedlmayr-Ziehsohns, der 1993 wegen Mordes mit besonderer Schwere der Schuld verurteilt wurde und 15 Jahre später wieder auf freien Fuß kam, sowie der meine. Leider läßt sich die Anlage nicht öffnen (17 MB). Morgen Vormittag werde ich dort anrufen und bitten, mir das Schreiben per Post zuzusenden.

Was will er? Daß ich den Bericht offline nehme? Daß gewisse Passagen gestrichen oder abgeändert werden sollen? Daß ich Korrekturen zu seiner Person mache? Bei den letztgenannten Punkten lasse ich gerne mit mir reden. Ich bin mit ihm sowieso recht feinfühlig umgegangen und habe das damalige Urteil mehrfach in Frage gestellt. Tatsache ist auch, daß ich während der Arbeit an dem Bericht 2004 – 2006 und 2016 nur Quellen zur Verfügung hatte, die frei zugänglich sind. Mein Bericht hat also keine neuen Sensationen zu bieten.

Daß sich da irgendetwas zusammenbrodelt, habe ich an den Statistiken meiner Webseite erkannt, die seit einigen Tagen wieder nach oben schießen – heute beispielsweise sind es zur Stunde 77 Aufrufe, wovon 74 aus Deutschland stammen. Im Schnitt sind es normalerweise etwa 15 Aufrufe täglich.

Es wird interessant werden. Demnächst mehr in diesem Theater. Irgendwie gespenstisch, daß sich Walter Sedlmayrs Todestag bald zum 27.Mal jährt – am 14.Juli. Hier der Link zu meinem Bericht „Der Mordfall Walter Sedlmayr – Eine Zusammenfassung der Ereignisse“, noch unangetastet: http://www.cols376.wordpress.com

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*Blogs oder Vlogs?

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Voll süß, seit vorgestern habe ich auf der Heiligenplattform YouTube 50 Abonnenten. 50 Personen aus aller Welt, die eine Benachrichtigung erhalten, wenn ich ein Video hochlade. Voll toll. Für einen irren Augenblick dachte ich daran, vielleicht lieber Vlogs als Blogs zu veröffentlichen. Da aber mein Equipment nicht das beste ist und ich sowieso viel lieber schreibe, bleibe ich bei meinen Leisten und tippe in die Maschine und in den Laptop. Ein Text, mag er noch so belanglos sein, macht einfach mehr her als belangloses Gelaber, das ich in die Kamera spreche. Davon gibt es eh‘ genügend andere, die das machen, und teilweise auch ziemlich gut.

Es turnt mehr an, über den neuen 16-jährigen Azubi zu schreiben, der kürzlich beim Penny angefangen hat zu arbeiten. Voll der freshe Boy. Hübsches Face, hübsche Beine, geiler Arsch. Der ist sicher herrlich jungfräulich. Vorhin, als ich einkaufen war, hatte er kurze enge Hosen an – fast hätte ich das Sabbern angefangen. Und dann hat er sich nach vorne gebeugt… Ich musste wegschauen, ansonsten hätte es wohl ein Desaster gegeben, hahahaha. Werde wohl in der nächsten Zeit des Öfteren dort einkaufen, und wenn es nur eine Dose Bier ist. In diesem Fall würde ein Vlog allerdings auch Sinn machen: „Onkel Mäck geht zum Penny und stellt den neuen Azubi vor!“. Ja, das ist sicher etwas, was die ganze Welt sehen will. Und ich könnte ganz unauffällig auf Tuchfühlung gehen. Hmmm, gleich mal meine Kamera aufladen.

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*Ich sehe was, was du normalerweise niemals sehen würdest

 

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Es gibt kleine Dinge im privaten Leben, die man einfach nicht missen möchte. Dinge, die zum Alltag gehören und einen trotzdem jeden Tag aufs Neue immens erfreuen. In meinem Fall handelt es sich um eine Fotocollage, die ich vor vier Jahren anfertigte, als Poster von einem Internetdienstleister drucken ließ und anschließend neben meinem Bett an die Wand klebte: eine Kollektion bestehend aus Kackfotos, einem scheißenden Scaterboy (der bis vor etwa zwei Jahren eine entsprechende Webseite pflegte und die ich fast täglich mit geübter Hand huldigte), meiner verkackten Wenigkeit und von sieben anbetungswürdigen Kerlen, von denen ich sechs in den letzten 20 Jahren persönlich kennenlernen durfte – drei von ihnen dienten auch schon als Kotspender, die anderen haben sich zu meinem allergrößten Bedauern verweigert. Aus Datenschutzgründen und aus Gründen der Diskretion und Etikette werde ich die Namen aller abgebildeten Herren natürlich nicht verraten und habe sie für diese Veröffentlichung unkenntlich gemacht.

Dieses Poster ist immer das erste, was ich sehe, wenn ich aufwache. Einen besseren Start in den Tag kann es für mich gar nicht geben. Und da ich mich die meiste Zeit in meinem Schlafzimmer aufhalte (auch jetzt, im Schneidersitz auf dem Bett sitzend, vor meiner Schreibmaschine und meinem Laptop) und nur einen leichten Blick nach links machen muß, sehe ich es quasi ständig. Es ist immer vor Augen. Wunderschöne Phantasien und Träume können daraus entstehen, vor allem, wenn ich mein geliebstes Ephedrin intus habe. Die Vorstellung, wie die sieben Boys gleichzeitig (was technisch leider nicht möglich ist) bzw. nacheinander über mir hocken und in die Fresse scheißen, ist unbezahlbar. Wenn es einen perfekten Moment gebe, dann diesen. Wenn ich noch sensibler wäre, müsste ich jedesmal in Tränen ausbrechen, wenn ich daran denke, daß sie ihr kostbares braunes Gold einfach ins Klo hinunterspülen – weg für immer! Wie gerne würde ich es jedesmal auffangen, mit meinen Händen und mit meinem Mund. Wie schön es doch wäre, wenn die Pisse und die Kacke nicht in die Kanalisation, sondern direkt zu mir geleitet werden könnte. Einen Keller hätte ich gerne, einen geräumigen Hobbykeller, den ich so einrichten würde, daß er aussieht wie ein versifftes Jungsklo einer Hauptschule. Sieben Klokabinen (für jeden Boy einen) und eine lange Pissrinne. Die Wände und der Boden sind gekachelt. Über den sieben Kabinen befänden sich sieben Löcher, aus denen die Exkremente mit hoher Geschwindigkeit rausgeschossen kämen. Zehn Minuten vorher ertönt ein Signal, das mich oben in der Wohnung darauf aufmerksam macht und mir noch genügend Zeit lässt, mich entsprechend vorzubereiten. Wenn ich dann den Raum betrete, sehe ich an einem Tableau, welcher Boy gerade gekackt hat und auf welches Klo ich mich setzen muß. Dann bin ich in der kleinen Scheißhauskabine, nackt, und schaue nach oben, zu dem zehnmalzehn Zentimeter großen Loch hinauf, aus dem gleich ein warmer Schwall aus Wasser, bräunlicher Pisse und Kackestücke auf mich hinabschießt. Das von dem Boy benutzte Klopapier ist von der Flüssigkeit durchweicht und fast aufgelöst, doch es wird später auf meinem Körper – vor allem in meinem Gesicht – klebenbleiben. Etwa zehn Sekunden bevor mich diese kostbare Mischung mit voller Wucht trifft, hört es sich so an, als würde irgendwo in der Ferne ein Wasserfall rauschen. Das Geräusch kommt näher. Noch fünf Sekunden. Meine Stacheldrahtkrone, die ich mir aufgesetzt hatte, als ich die Kabine betrat, ziehe ich jetzt zu, so fest ich kann. Ich spüre, wie das warme Blut über meine Stirn läuft und an den Seiten meine Ohren erreicht, es kitzelt dann immer ein wenig. Ich öffne meinen Mund, schließe die Augen und ziehe noch fester zu. Mein devoter Sexsklave, ein etwa 19jähriger Flüchtling aus Syrien, den ich einem Schleuser vor kurzem für wenig Geld abgekauft habe, bläst leidenschaftlich und voller Hingabe meinen Schwanz. Ja, ich muß mich an dieser Stelle outen: ich bin ein Gutmensch! Meine ehrenamtliche Tätigkeit in der Flüchtlingshilfe bereitet mir große Freude und es ist einfach ein tolles Gefühl, zu helfen. Einfach Mensch sein. Darauf kommt es doch letzten Endes an im Leben. Er hat so ein reines und jungenhaftes Gesicht. Normalerweise empfinde ich unheimlichen Ekel gegenüber Menschen dieser Rasse, aber er ist irgendwie anders, könnte glatt als Europäer durchgehen. Voll der Boy. Mit einem behaarten und blöd dreinschauenden Araber hat er kaum Ähnlichkeit, nur sein kräftiges schwarzes Haar, daß ich ihm kurzgeschoren habe, verrät ihn. Oh, dieses hübsche Gesicht, dieser stämmige Körper. Er weiß noch nicht, daß ich ihn mit rostigen langen Nägeln, einem heißen Bügeleisen und brennenden Zigarettenkippen der Marke Pall Mall entstellen werde, sobald er mir überdrüssig wird. Hoffentlich wird er anerkennen, daß ich die Zigaretten immerhin selbst gestopft habe. Noch zwei Sekunden, dann endlich schießt die Ladung auf uns hinab. Der Sklave muß dann immer kotzen, was meine Lust, sobald sich seine und die Ladung von oben über mich ergossen hat, noch enorm steigert. Wahnsinn, was der Kotzen kann, vor allem später, wenn ich ihn als eine Art Wischmop hernehme und ihn den auf dem Boden angetrocknete Dreck auflecken lasse, hahahaha. Ich frag mich echt, woher er all die Kotze nimmt, er bekommt doch nur einmal am Tag was zum fressen. Verrückt. Ach, er bereitet mir solch große Freude. Nein, ich werde ihn nicht entstellen. Dafür ist er einfach zu schön. Ich werde ihn einfach bei lebendigen Leib einsargen und dann irgendwo hinten im Garten verbuddeln. Gärtnern wird von Jahr zu Jahr ein immer größeres Hobby von mir, früher habe ich an sowas gar nicht gedacht. Obwohl ich ja schon immer einen gewissen Blick für das Schöne hatte, fürwahr.

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Die Collage seiner Träume. Foto (c)2017: Mäck