*STONED

I was in my „music room“ tonight and collected pretty much everything I own from the Rolling Stones, including my first Stones book by Roy Carr, which I got in the mid-80s when I was about 9 years old. I had „borrowed“ it from the school library. Meanwhile thousands of €€€s in fees have to be paid I guess. Still my favorite Stones book. The photos are still missing some vinyl records, three or four books and VHS tapes (like the great 25×5 documentary). But anything else can be seen here.

*Die neue Lennon Best-Of: Ein Armutszeugnis der Sonderklasse! | The latest Lennon Best-Of: A poor testimony of a special kind!

Wie gut, daß man sich sämtliche Tonträger im Internet im Detail betrachten und anhören kann. Fast hätte ich für diesen Ramsch tatsächlich Geld ausgegeben… Zum 80.Geburtstag des zu früh verstorbenen Ober-Beatle John Lennon brachte Universal eine neue Best-Of mit dem Titel Gimme Some Truth heraus. Wie es seit einigen Jahren bei solchen Releases üblich ist, gibt es das Teil gleich in mehreren Ausführungen, da ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Auffällig simpel, gar billig anmutent, ist das Cover samt Innenleben: alles sehr übersichtlich, keine Infos zu den einzelnen Tracks, ausschließlich Fotos aus dem Jahre 1969 wurden verwendet (als gäbe es keine anderen). Die Songzusammenstellung ist passabel, wenn auch vorausschaubar. Der „neue“ Sound – man hat alle Tracks neu abgemischt – mag zunächst beglücken, doch hatte man das alles bereits in der ersten 2000er Dekade gehabt, als sämtliche Lennon-Soloplatten neu abgemischt, und im CD-Format veröffentlicht wurden (wovon besonders das ursprünglich 1973 erschienene Album Mind Games profitierte). Die wohl größte Enttäuschung mag die Vinylausgabe von Gimme Some Truth darstellen: hier wurden die Platten tatsächlich in Tschechien(!) hergestellt, was alles andere als ein Qualitätssiegel ist. Sämtliche Produkte, die aus dem Ostblock stammen, kann man getrost in die Tonne kippen. Etliche Käufer haben bereits die schlechten Pressungen im Netz bemängelt. Aber auch das ist bei Universal-Veröffentlichungen nichts Neues. „Hauptsache billig!“, könnte der interne Slogan dieses Großkonzerns lauten. Im übrigen handelt es sich hierbei um die bereits fünfte „Greatest Hits“-Compilation (Im Vergleich: Lennon brachte zwischen 1970 und 1980 nur sieben Platten mit neuem Material heraus). Die hochwertigste erschien als Doppel-CD vor 15 Jahren (Working Class Hero – The Ultimate Lennon). Hier verwendete man bereits fast ausschließlich Neuabmischungen, und man bekam noch anständige Infos zu den einzelnen Tracks (wobei das karge und dunkle Design hier schon zu wünschen übrig ließ). Wozu also jetzt dieser Müll? Ich fürchte, man kippt Oma Yoko seit geraumer Zeit ungute Dinge in ihren Nachmittagstee. Schade. Null von fünf Punkten.

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*Die Vergänglichkeit des Seins | The Transience of Being

Mindestens drei Personen haben es gestern erkannt und mich darauf angesprochen: natürlich habe ich mir dieses langärmlige Oberteil mit dem sympathischen Alfred E.Neumann nur zugelegt, um Herrn Feuerstein damit zu huldigen (siehe Foto mit Pfeil.) Dasselbe Motiv auf schwarzem Hintergrund ziert ebenso ein neues T-Shirt, was sich logischer- und praktischerweise direkt unter dem langärmligen Hemd befindet.
Ich sehe es bereits kommen. Noch lange werde ich den Tod dieses einmaligen Menschen betrauern, bedauern, bejammern (und ab heute endlich auch meine armen Arbeitskollegen damit behelligen, die noch nicht so recht wissen, was ihnen blüht). Meine letzten vier oder fünf Leser werden mich nach einer gewissen Zeit deabbonieren und blockieren. Davor werden sie stöhnen: „Oh nein, nicht schon wieder diese Leier mit dem Feuerstein!“
Und DOCH! Und DOCH! Und DOCH! Ich werde erst Ruhe geben, wenn der Mann wieder aus dem Reich der Toten zurückgekehrt ist, um uns allen in seiner einmaligen Art detailiert Bericht zu erstatten. Ich werde erst wieder dieses Hemd ausziehen, wenn er wieder da ist, frech in die Kamera grinst und sagt: „Tja, Freunde, hier bin ich noch einmal!“ Wenn das einem Menschen je gelingen könnte, dann nur ihm. Die Vergänglichkeit des Seins. Eine öde Angelegenheit. Da hilft auch kein Alkohol. Selbst andere Rauschmittel, die weit liebreizender und effektiver wären, und mein düsteres Gemüt binnen Sekunden wieder aufhellen könnten, kommen dagegen sicher nicht an.
Eine kleine nette Anekdote zum Schluß: aus Anlaß seines Todes strahlte das Fernsehen, respektive Internet, eine schöne (nur zu kurze) Rückschau auf sein Leben aus. An einer Stelle sitzt er als Talkgast in einer Show und wehklagt, daß sein Leben so trostlos sei. Ich musste plötzlich und unvermittelt laut lachen, obwohl es sich hier um gar keine Pointe handelte, und so lustig war seine Äußerung wohl auch nicht gemeint gewesen. Einen Augenblick später dreht sich Feuerstein zum Publikum und fragt mit großen Augen: „Wer hat hier gerade so laut gelacht?“ Natürlich war das in diesem Moment ganz klar auf mich bezogen, ohne Zweifel, da bin ich mir sicher. Oder? Das war ein Zeichen. Er hatte, quasi direkt aus dem Jenseits, meinen Lacher vernommen. Zumindest rede ich mir das so zurecht und schön. Eines Tages werde ich ihn danach fragen.

Hätte Schmidt nicht einfach ins Gras beißen können?

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*Masks Are Beautiful!

Ich als ganztägig berufstätiger Irrer, der sich nicht den Freuden des mitunter legeren Home-Office-Lifestyles hingibt, sondern jeden Tag mit der U-Bahn ins Büro fährt, habe schon sehr früh erkannt, daß es für díe meisten Mitmenschen von Vorteil ist, wenn sie Masken tragen. Nicht nur, daß man ihre hässlichen Visagen nicht mehr ertragen muß, die Masken scheinen auch gegen Mundgeruch zu schützen, von irgendwelchen obskuren Viren ganz zu schweigen.
Auch ich sehe seitdem weitaus vorteilhafter aus als vorher – das beweist zum Beispiel dieses Foto hier. Jetzt kann ich wirklich von mir behaupten, daß man mir mein Alter gar nicht mehr ansieht.
Von daher möchte ich eine Lanze für Masken an dieser Stelle brechen, mit dem Slogan: MASKEN SIND SCHÖN!


As a full-time working lunatic who does’nt indulge in the pleasures of the sometimes casual home office lifestyle, but takes the subway to the office every day, I realized from very early on that it is advantageous for most people to wear masks. Not only you don’t have to endure these ugly faces anymore, the masks also seem to protect against bad breath, not to mention some obscure viruses.
I look much better than before, too – as you can see on this photo. Now I can really claim that my age is no longer apparent.
Therefore I would like to stick up for masks at this point, with the slogan: MASKS ARE BEAUTIFUL!